Vereinssatzung

SATZUNG

des Soziokulturellen Zentrums Kuhstall e. V

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Kuhstall e. V.“
  2. Er hat seinen Sitz in Großpösna und ist in das Vereinsregister eingetragen.
  3. Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

  1. Ziel des Vereins ist die Einrichtung und der Betrieb eines soziokulturellen Zentrums in Großpösna.
  2. Inhalt der soziokulturellen Arbeit:

    1. Nachwuchsförderung im Bereich zeitge-nössische Musik
    2. Darstellungsmöglichkeiten darstellender und bildender Künstler
    3. Darstellung alter Kunsthandwerkstradition
    4. Einbeziehung aller Altersgruppen und sozialen Schichten in die Arbeit des Vereins
    5. Kulturell-ästhetische und ethnische Bildung durch Veranstaltungen und Projektarbeit
    6. Einrichten und Betreuen von Workshops in den Bereichen bildende und darstellende Kunst sowie Kunsthandwerkstradition
    7. Projektarbeit in den Bereichen Literatur,  Film, Musik, Theater,  Medien
    8. Einflussnahme auf die Jugendarbeit
    9. Einflussnahme auf die kulturelle Entwicklung im Umland
    10. Förderung von Tanz- und Bewegung zur Stärkung von Körper und Geist
    11. Förderung der Gleichstellung und Chan-cengleichheit von Frauen und Männern
    12. Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Umweltschutzes.
    13. Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

  3. Zur Erreichung seiner Ziele verpachtet der Verein in den durch ihn genutzten Räumlichkeiten eine Gastronomische Einrichtung.
  4. Der Verein arbeitet zur Erreichung seiner Ziele eng mit der Gemeinde Großpösna sowie anderen gemeinnützigen Trägern zusammen. die in seinem Sinne tätig sind.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins und seine Organe erhalten keine Überschussanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein keinen Anspruch auf Rückzahlung ihrer für die Zwecke des Vereins geleisteten Beiträge und Spenden.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch hohe Vergütung begünstigt  werden.
  1. Die Mitglieder der Organe des Vereins nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr. Aufwendungen, insbesondere Reisekosten, können erstattet werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein setzt sich zusammen aus:

    1. ordentlichen Mitgliedern
    2. fördernden Mitgliedern
    3. Ehrenmitgliedern

  2. Ordentliche Mitglieder können natürliche Personen werden, die die Ziele des Vereins aktiv unterstützen wollen.
  3. Förderndes Mitglied kann jede juristische Person des öffentlichen Rechts werden, die die Tätigkeit des Vereins ideell und finanziell fördern will.
  4. Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes natürliche Personen ernennten, die sich um den Verein und seine Aufgaben besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
  5. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen, der darüber entscheidet. Er kann die Aufnahme ohne Angabe von Gründen ablehnen.
  6. Jedes ordentliche Mitglied hat einen Beitrag zu zahlen, über dessen Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung beschließt. Fördernde Mitglieder können den Verein durch freiwillige Zuwendungen unterstützen oder durch regelmäßige Beiträge, die der Vorstand frei mit ihnen vereinbaren kann.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet:

    1. durch Austrittserklärung: sie ist schriftlich an ein nach § 26 BGB vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied zu richten. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresende.
    2. mit dem Tod sowie mit der Auflösung bzw. Aufhebung einer juristischen Person.
    3. durch Ausschluss aus dem Verein

  2. Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vereins ausgeschlossen werden, wenn:

    1. Es seit einem Jahr seinen Beitrag nicht entrichtet hat.
    2. Es wiederholt grob gegen die Ziele und Satzung des Vereins verstoßen hat.

  3. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied bzw. sein/e Vertreter/in zu hören oder eine schriftliche Stellungnahme des Mitglieds einzuholen. Die Entscheidung über den Ausschuss ist

schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen.

  1. Gegen den Ausschluss kann das betreffende Mitglied innerhalb eines Monats schriftlich Beschwerde beim Vorstand einlegen. In diesem Fall entscheidet die nächstfolgende Mitglieder-versammlung über den Ausschluss.
  2. Mitgliedsbeiträge werden bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft fällig und bei Ausscheiden aus dem Verein auch nicht anteilig erstattet.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der Beirat

§ 7 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist bei Bedarf, jedoch einmal jährlich als Jahreshauptver-sammlung vom/von der Vorsitzenden des Vorstandes oder seinem/r Stellvertreter/in ein-zuberufen. Der Vorstand legt Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest.
  2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben und Rechte:
  1. Billigung des Jahresberichtes
  2. Genehmigung des Jahresabschlusses
  3. Entgegennahme des Prüfberichts
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
  6. Wahl des Vorstandes
  7. Wahl von Beiratsmitgliedern
  8. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  9. Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen
  10. Feststellung des Haushaltsplanes und des Stellenplanes
  11. Beschlussfassung über Anträge
  12. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  1. Mitgliederversammlungen werden schriftlich und unter Beifügung der Tagesordnung vom/von der Vorsitzenden oder der/dem Stellvertreter/in mit einer Frist von 4 Wochen vor dem Ver-sammlungstermin einberufen. Die Frist beginnt mit dem Tag nach der Absendung des Einladungsschreibens. Aus wichtigen Gründen kann der Vorstand die Ladungsfrist auf eine Woche verkürzen. Darauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
  2. Über die Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom/von Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift muss enthalten:
  1. Die Anzahl der anwesenden stimmberech-tigten Mitglieder
  2. Die verhandelten Gegenstände
  3. Die gefassten Beschlüsse
  4. Die vollzogenen Wahlgänge mit Abstimm-ungs- und Wahlergebnissen
  1. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn eine solche von mindestens einem Fünftel der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angaben des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragt wird.
  2. Anträge für die Mitgliederversammlung sind schriftlich bis zu einer Woche vor dem Versammlungstermin beim Vorstand einzureichen. Über die Zulassung von Anträgen, die nach dieser Frist eingehen oder während der Versammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 8 Stimmrecht der Mitgliederversammlung

  1. Jedes ordentliche Mitglied hat in der Mitglieder-versammlung eine Stimme. Die Vertretung durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied ist unzulässig.
  2. Die Mitgliederversammlung ist unbeschadet der Anzahl der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß einge-laden worden ist. Sie fasst Ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordent-lichen Mitglieder, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  3. Beschlüsse über Satzungsänderungen dürfen nur gefasst werden, wenn sie in der Tages-ordnung angekündigt wurden. Sie bedürfen der Zustimmung von drei Viertel der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
  4. Bei Wahlen und sonstigen Beschlüssen ist auf Antrag geheim abzustimmen.
  5. Die Mitgliederversammlungen sind grundsätzlich öffentlich. Verhandlungen von Haushaltsangelegenheiten, Satzungsänderungen, Wahlen und die Abstimmungen über neue Mitglieder sind nicht öffentlich.

§ 9 Der Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem/der Vorsitzenden, einem/r stellvertretenden Vor-sitzenden sowie bis zu fünf weiteren Beisitzern/innen.
  2. Geborenes Mitglied des Vorstandes ist ein/e Vertreter/in der Gemeinde Großpösna. Er/sie darf kein/e Vertreter/in des Vereins nach § 26 BGB sein.
  3. Der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Sie vertreten den Verein jeder für sich alleine gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis wird der/die stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des/der Vorsitzenden tätig.  Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden. Die weitere Aufgabenverteilung und die Bekleidung sonstiger Ämter legt der Verstand fest.
  4. Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zuläs-

sig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, beruft der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein kommissarisches Vorstandsmitglied. Das Amt eines nachgewählten  Vorstandsmitgliedes  endet  mit   der Wahlperiode des gesamten Vorstandes.

  1. Der Vorstand entscheidet in allen Angelegen-heiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Die Sitzungen werden vom/von der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet. Für die Einberufung gilt eine Frist von zehn Tagen. Die Frist beginnt mit dem Tag nach der Absendung des Einladungsschreibens.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, darunter ein nach § 26 BGB vertretungsberechtigtes Mitglied. Der Vorstand kann auch Beschlüsse im schriftlichen Verfahren fassen. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das auch zwischenzeitlich schriftlich gefasste Beschlüsse aufführt.

§ 10 Der Beirat

  1. Der Beirat besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes und bis zu zehn weiteren Personen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Im Beirat sollen die Vertreter/innen aller  Nutzergruppen sowie Vertreter/innen der dauerhaft mit dem Verein kooperierenden Verbände und Einrichtungen vertreten sein.
  2. Den Vorsitz im Beirat führt der/die Vorsitzende des Vorstandes. Die Vorschriften über die Arbeit des Vorstandes gelten für den Beirat entsprechend.
  3. Der Beirat ist mindestens einmal jährlich einzu- berufen. Er berät den Vorstand bei wichtigen Entscheidungen, welche die Programmstruktur betreffen.

§ 11 Geschäftsführung

  1. Zur Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen/e Geschäftsführer/in sowie weitere Mitarbeiter/innen einstellen. Sie können haupt- oder ehrenamtlich tätig sein.
  2. Der /die Geschäftsführer/in ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich und nimmt an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil. Er führt die laufenden Geschäfte im Einvernehmen mit dem Vorstand. Sein Arbeitsgebiet umfasst:
  1. die Vorbereitung und die Überwachung des  Haushaltes
  2. die Vorbereitung der Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen
  3. die Organisation der inhaltlichen Arbeit
  4. die Überwachung der Rechtssicherheit des Vereins
  5. die Koordinierung der Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden
  6. die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Vereinen, deren Vereinszweck denen in § 2 dieser Satzung gleich oder ähnlich sind
  1. Er/sie ist besondere/r Vertreter/in des Vereins nach § 30 BGB. Er/sie ist allein vertretungs-berechtigt.
  2. Der Umfang der Vertretung kann durch den Vorstand bestimmt werden.

§ 12 Geschäftsordnung

Der Verein oder einzelne seiner Gremien können sich bei Bedarf eine Geschäftsordnung geben.

§ 13 Auflösung und Liquidation

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn sie vom Vorstand oder einem Drittel der ordentlichen Mitglieder beantragt und von mindestens drei Viertel der in der einzuberufenden Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen wird.
  2. Die Auflösung kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden, zu der mindestens die Hälfte aller ordentlichen Mitglieder erschienen ist. Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von drei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder beschließt.
  3. Die Versammlung bestimmt zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren/innen, deren Aufgabe und Befugnisse sich nach den Vorschriften des BGB richten.
  4. BBei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Großpösna, die es unmittelbar und ausschließlich für gemein-nützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Großpösna, den 26.06.2014

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