Geschichte
Der dritte Handlungsbereich des Vereins sind die Projekte.
Sie entstanden alle aus den für die Region spezifischen historischen Begebenheiten und leisten einen Beitrag, Vergangenes anschaulich und identätsstiftend zu vermitteln.
Zum einen ist es die Betreibung des Sanitäts- und Lazarettmuseums in Seifertshain. Es widmet sich dem Los der Verwundeten in den Schlachten der Napoleonischen Zeit, insbesondere der Völkerschlacht von 1813. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf zwei Personen. Es ist die historische Persönlichkeit der Pfarrerstochter Auguste Vater, die mit ihrem Bericht „Was wir erlebten im Jahre 1813“ einen überaus anschaulichen Bericht darüber gibt, welche chaotischen und erbarmungswürdigen Verhältnisse in jenen Oktobertagen auf dem sogenannten Südlichen Schlachtfeld herrschten. Die andere Persönlichkeit ist Baron Dominique Jean Larrey, dem Begründer der modernen Militärchirurgie und Erfinder der Fliegenden Ambulanzen (ambulances volantes), den Vorgängern unserer heutigen Rettungsfahrzeuge. Kongeniale Partner sind seit vielen Jahren die Preußen von Möckern 1813 e. V., die ihr spezielles Wissen aber auch ihre helfende Hand mit ein bringen.
Näheres erfahren Sie unter www.sanitaetsmuseum1813.de
Der seit 2001 stattfindende Leipziger Südraum-Marathon ist ein Projekt, das sich mit der Bergbaufolgelandschaft auseinandersetzt. Westlich von Großpösna erstreckt sich der ehemalige Braunkohlentagebau Espenhain, in dessen Bereich sich heute der Störmthaler und Markkleeberger See entwickeln. Die Idee ist, daß zwei Fahrradfahrer und ein Läufer ein Team bilden und die 42 km rund um die Seen und eine Bergbauhalde hinauf und hinunter bewältigen. Innerhalb des Teams dürfen die Positionen so häufig gewechselt werden, wie es erforderlich ist. Mit diesem Lauf verbinden sich sportliche Herausforderung, Gemeinschaftserlebnis und Landschaftserkundung auf perfekte Weise. Von Beginn an ist der Lauf ein gemeinsames Werk mit Lauf- u. Freizeitverein /LFV) Oberholz e. V..
Näheres erfahren Sie unter www.leipziger-suedraum-marathon.de
Der Bergbau-Technik-Park ist wiederum ein Vorhaben, daß der KuHstall seit vielen Jahren inhaltlich begleitet. In enger Zusammenarbeit mit dem 2002 gegründeten Bergbau-Technik-Park e. V. ist es mittlerweile gelungen, die erste Ausbaustufe zu realisieren, mit dem Ziel im Frühjahr 2011 den Park zu eröffnen. Er ist gleicher maßen Erinnerungs-, Lern- und Erlebnisort der sächsischen Industriekultur.
Näheres erfahren Sie unter www.bergbau-technik-park.de
Das Musik- und Filmstudio „picturesound-studios“ existiert seit 2002 und hat sich bis zur Gegenwart zu einem erfolgreichen Arbeitsbereich im Soziokulturellen Zentrum entwickelt. Zum einen verfolgt es wirtschaftliche Interessen (z. b. Imagefilme für die regionale Wirtschaft), die zur Finanzierung des Vereins beitragen, zum anderen entstehen hier aber auch Filme zum Thema „Koma-Saufen – Ursprünge und Folgen“, wie aber auch ein Film zur Brustkrebsfrüherkennung oder ein Beitrag zur Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes.
Näheres erfahren Sie unter www.picturesound-studios.de
Das Soziokulturelle Zentrum KuHstall e. V. versteht sich als ein Ort der lokalen wie regionalen Kommunikation und Diskussion. Es will einen Beitrag leisten zur kulturellen Identifikation der Bürger mit ihrer Region, ihrer Heimat, ihrem Wohnort. Es versteht sich, über die eigene Tätigkeit hinweg als Plattform für unterschiedlichste Aktionen und Vorhaben engagierter Partner.
Ebenso entscheidend wie die Kulturraumförderung und weitere Förderungen, wie
z. B. durch die die Kultur- und Umweltstiftung des Leipziger Landes der Sparkasse Leipzig, ist für den Bestand und Weiterentwicklung des Zentrums die uneingeschränkte politische wie erhebliche finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Großpösna, die in „ihrem“ Kulturzentrum einen wichtigen Ort der Teilhabe ihrer Bürger an kultureller Bildung und Erbauung sieht.

